SV Adler Messingen
1922 e.V.

Vorwort

Ja, ja, der Herbst hat Einzug gehalten. Vorbei, die warme Sommerzeit, in der wir bis spät abends uns auf dem Beacher getroffen haben, Fußballtraining draußen noch Spaß machte oder wir uns zu spontanen Radtouren verabreden konnten. Die Tage werden nun kürzer, Blätter fallen im Sekundentakt, ein Schlechtwetter-Tief jagt das nächste und langsam überlegt man sich Strategien, wie man einer Herbstdepression geschickt ausweichen kann. Am besten hilft dagegen ja bekanntlich eine optimistische Grundhaltung, Humor, oder die Fähigkeit, durch vergangene schöne Erinnerungen eine positive Schwingung aufkommen zu lassen. Okay, probieren wir es mal gemeinsam: Setzt euch in den Schneidersitz (Wenn ihr nicht wisst, wie der geht, fragt Dieter), stützt eure Ellenbogen auf die Knie und formt mit euren Händen eine kraftvolle Geste, bei der sich nur Daumen und Zeigefinger berühren. Ommmmm!!! 

Versuchen wir nun als Erstes, die genannte optimistische Grundhaltung einzunehmen. Als Bayern-Fan ist das mehr als einfach, denn egal, auf welchem Platz Bayern steht, man schaut einfach zuversichtlich in die Zukunft. Am Ende werden die Bazis sowieso wieder Meister. Optimismus funktioniert dagegen beim HSV-Fan etwas anders. Hier reicht es mittlerweile, darauf zu hoffen, überhaupt wieder in die erste Liga aufzusteigen. Auch dies ist nicht unmöglich und bietet dem HSV-Fan genug Perspektive, um einer Depression entgegenzutreten.  Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Wenn man nun jedoch als Dortmund-Fan auf die Welt gekommen ist, fällt es einem leider schwer, einen Grundoptimismus an den Tag zu legen. Hier versuchen wir es, mit dem zweiten Denkansatz, nämlich das Leben eher mit Humor zu nehmen. Zwar gibt man sich gerne den Titel des „Bayern-Jägers“, doch hat es bekanntlich in den letzten sieben Jahren nicht zu mehr gereicht. Mit einem gewissen Augenzwinkern lässt sich dieses aber leichter ertragen. Denn so wie die Bayern will man ja auch nicht gewinnen: die besten Spieler wegkaufen und dann auf die Ersatzbank stellen. Nein, dann doch lieber ewiger Zweiter! 

Letztendlich kann jeder es versuchen, zumindest durch das Erwecken schöner Erinnerungen der dunklen Jahreszeit Paroli zu bieten. Wie schön war es doch im Sommer, nach der Frauen-Kegelfahrt bis spät nachts auf der Brücke der Bilderbecke mitten im Dorf in den Sonnenuntergang hineinzufeiern. Oder als die D-Jugend Meister wurde, oder bei bestem Wetter das Adlerwochenende stattgefunden hat, oder die Erste Mannschaft im Sommer lange auf dem ersten Tabellenplatz stand und wir schon euphorisch mit dem nächsten Aufstieg geliebäugelt haben,
…oder 1958, als die Blauen zum letzten Mal Meister waren.

In diesem Sinne: bloß kein Trübsal blasen!

Euer Redaktionsteam
Tobias Heskamp
Ingo Molitor
Bernhard Rohe


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